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Aristoteles

384–322 v. Chr.; griechischer Philosoph und Schüler ?Platons.

Aristoteles wurde 343/42 als Erzieher Alexanders des Großen an den makedonischen Hof berufen, kehrte 335/334 zurück nach Athen und begründete im Lykaion eine Philosophenschule, die nach den dortigen Wandelgängen (peripatoi) die Peripatetische Schule genannt wurde. Nach Alexanders Tod (323) musste Aristoteles Athen verlassen.

Das hinterlassene Schriftwerk umfasst die Gebiete der →Logik und →Erkenntnistheorie, der Naturphilosophie, der →Metaphysik, der →Ethik, Politik, →Rhetorik und Kunsttheorie. Bahn brechend war die Ausbildung der formalen Logik sowie einzelwissenschaftlicher →Methoden, die zur Aufteilung der Philosophie in →Disziplinen führte, sowie der →empirischen Forschung mit Materialsammlung und -auswertung.

In seiner Ethik, die um die Frage der Glückseligkeit als das höchste Gut kreist, schuf er eine Jahrhunderte überdauernde Tugendlehre. Sie mündet in die Staatslehre, die den Menschen als zoon politikon, ein auf Gemeinschaft hin veranlagtes Wesen, definiert und eine Einteilung und Kritik der Staatsformen unternimmt: →Monarchie, →Aristokratie, Politie (Bürgerstaat), Tyrannis (Gewaltherrschaft), Oligarchie, →Demokratie.

 

Ablass
Abraham
Absolution
Absolutismus
abstrakt
Aggression
aggressiv
Aggressivität
Aktie
Akzeptanz
akzeptieren
al-Qaida
ambivalent
Ambivalenz
Analogie
Analyse
Anekdote
annektieren
Annexion
Anthropologie
Antithese
Apodiktik
apodiktisch
Apokalypse
apokalyptisch
Appell
appellieren
archaisch
Aristokratie
Aristoteles
Askese
Asket
asketisch
Aspekt
Assimilation
assimilieren
Assimilierung
Atheismus
Aufklärung
Augsburger Konfession
Augsburger Religionsfriede
Augustinus
Autokrat
Autokratie
autoritär
Autorität
Axiom

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