Lexikon
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Der Absolutismus

Eine Regierungsform der →Monarchie, in welcher der Herrscher die uneingeschränkte Herrschaftsgewalt innehat. Der Fürst steht dabei als Träger der →Souveränität über den Gesetzen, bleibt aber an die Gebote der Religion, an das Naturrecht und die Staatsgrundgesetze gebunden.

Die absolute Monarchie des 17. und 18. Jahrhunderts setzte sich nach einer Phase des Frühabsolutismus (15./16. Jahrhundert) angesichts der Erschütterung der staatlichen und gesellschaftlichen Ordnung in den Religionskriegen des 16. Jahrhunderts in großen Teilen Europas durch (Zurückdrängung der Macht der Stände, Aufbau einer rationalen Verwaltung und stehender Heere).

In der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts bildete sich der aufgeklärte Absolutismus oder Reform-Absolutismus aus (Justiz- und Verwaltungsreformen Friedrichs des Großen und Kaiser Josephs II.) (siehe auch →Aufklärung). Der Absolutismus wurde theoretisch durch →Machiavelli begründet, von Jean Bodin und →Thomas Hobbes formuliert.

Kernbegriffe waren die Ideen der Souveränität und der Staatsräson sowie die Lehre vom Gesellschaftsvertrag, in der Wirtschaftspolitik war es der →Merkantilismus. Seit der Französischen Revolution wurde der Absolutismus durch liberale Verfassungen abgelöst.

 

Ablass
Abraham
Absolution
Absolutismus
abstrakt
Aggression
aggressiv
Aggressivität
Aktie
Akzeptanz
akzeptieren
al-Qaida
ambivalent
Ambivalenz
Analogie
Analyse
Anekdote
annektieren
Annexion
Anthropologie
Antithese
Apodiktik
apodiktisch
Apokalypse
apokalyptisch
Appell
appellieren
archaisch
Aristokratie
Aristoteles
Askese
Asket
asketisch
Aspekt
Assimilation
assimilieren
Assimilierung
Atheismus
Aufklärung
Augsburger Konfession
Augsburger Religionsfriede
Augustinus
Autokrat
Autokratie
autoritär
Autorität
Axiom

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